Simmler: Normstabilisierung und Schuldvorwurf

Normstabilisierung und Schuldvorwurf

Eine Analyse der Funktion und Variabilität der strafrechtlichen Schuld am Beispiel der Strict Liability

Autorin: Monika Simmler

Erschienen in der Reihe sui generis (Herausgeber: Daniel Hürlimann und Marc Thommen)

Erscheinungstermin: 02/2018 (520 Seiten)

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Dieses Werk nimmt sich dem Wesen strafrechtlicher Schuld und damit dem Herzstück der Strafrechtstheorie an. Die Untersuchung widmet sich der Frage nach der Relevanz des Strafrechts und der Strafe für die Stabilisierung von Normen innerhalb der Gesellschaft und eruiert darauf aufbauend die Funktion des Schuldvorwurfs und des Schuldprinzips. Die Autorin liefert detaillierte Einblicke in den Mechanismus und die Elemente der Verantwortungszuschreibung, wobei diese Erkenntnisse mit Blick auf die Schuldlehren deutschsprachiger und angelsächsischer Rechtsordnungen rechtsvergleichend überprüft werden. Dabei wird insbesondere die Doktrin der Strict Liability eingehend beleuchtet, bei welcher auf das Schulderfordernis ganz oder partiell verzichtet wird. Die zahlreichen Variationen dieser angelsächsischen Doktrin werden eingeführt und einer Kategorisierung und Beurteilung unterzogen. Die Autorin zeigt auf, wie die Zuschreibung persönlicher Verantwortlichkeit der Funktion des Strafrechts folgt und folgen soll. Die Einhaltung des Schuldprinzips und die Berücksichtigung der Funktion der Schuld ist deshalb nicht nur aus Gerechtigkeitsüberlegungen indiziert, sondern vielmehr soziale Notwendigkeit.

Monika Simmler studierte Rechtswissenschaften in Zürich. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität St. Gallen und war als Gastforscherin an der Columbia University in New York, der University of Oxford und der Universität Wien tätig. Ihre Promotion zur Dr. iur. schloss sie 2017 erfolgreich an der Universität Zürich ab.